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Vom Geld redet man nicht, Geld hat man
Noch immer hält sich das hartnäckige Gerücht, die Kirche habe viel, viel Geld. Wenn wir jetzt in der Presse oder im Fernsehen zum 60. Jahrestag
der Zerstörung Dresdens die prächtig wiederaufgebaute Frauenkirche sehen, da haben wir doch den Beweis: Wer so etwas wieder aufbauen kann, der muss es doch dicke haben.
Mitnichten. Dieses Geld kam nicht aus den
angeblich immer noch so vollen Töpfen der angeblich (immer noch) schwerreichen Kirche; nein, 600.000 Menschen, Arme und Reiche, Kinder, Witwen, Unternehmer aus aller Welt haben dieses Wunder möglich gemacht. Und es
waren bestimmt nicht nur eingeschriebene Mitglieder der Kirche. So ein Wunder ist möglich, wenn Menschen eine gemeinsame Vision haben.
Jeden Tag geschehen aber keine Wunder. Die Kirche muss Menschen entlassen und
kann die Stellen nicht wieder besetzen.
Kirche möchte aber weiter für Sie da sein und ihre Angebote auch für SIE erhalten, für alle, auch wenn Sie nicht regelmäßiger Besucher oder Mitglied sind: Vielleicht kommen
Sie nur zu Weihnachten oder besuchen mal ein Konzert, vielleicht nutzen Sie manchmal die Stille einer Kirche für eine kurze Auszeit vom Alltag.
Deshalb braucht die Kirche Geld. Jede kleine Spende hilft. Als
(mäßiger) Raucher habe ich es einfach. Von den fünf Zigaretten, die ich mir (noch) gönne, streiche ich noch eine: macht 20 Cent pro Tag, gleich 1,40 Euro pro Woche, gleich 5,60 Euro pro Monat. Das ist doch was. Was für
den einen die Zigarette, ist für den anderen die Schokolade oder das Feierabendbierchen. Kleine Beiträge helfen!
Ihre Uta Schnack |