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Dietrich Lohffs Musik für den Gottesdienst
Vom Fußball ist man ja normalerweise bezüglich der Musik eher schlichte Kost gewöhnt (“So ein Tag ...”, “Zieht den Bayern ...”). Das muss
nicht sein. Dietrich Lohff bietet kostenlos Musik für den Gottesdienst an und hat zur WM auch gleich drei Lieder komponiert, um das Ereignis auch liturgisch einbinden zu können: http://www.dietrichlohff.de/web/start/default.php?seite=../_partituren/uebersicht.php
Gesangbuchlieder
Das Angebot an frei verfügbaren Noten ist sehr knapp. Um so erfreulicher ist es, wenn es doch die eine oder andere Seite gibt, die versucht, diese Lücke zu schließen. gesangbuchlieder.de ist solch eine
dankbare Seite, die auch Notensätze für Chöre und Instrumentalbearbeitungen enthält: http://www.gesangbuchlieder.de
Kantoreiarchiv der Kreuznacher Diakonie
Viele, die Musik machen, kennen das Problem: Wo bekommt man Noten her, ohne dafür entweder viel Geld auszugeben oder sich durch Kopieren strafbar zu machen? Eine Möglichkeit ist das Kantoreiarchiv der
Kreuznacher Diakonie. MID- und PDF-Dateien von alten Meistern wie Beethoven, Schütz, Praetorius u. a. für Chor, Chor und Orchester, Vokalsolo, Orchester, Blechbläser, Kammermusik, Blockflötenmusik und Orgel findet man
unter http://www.kantoreiarchiv.de
Popmusik
“This is my Church. This is where I heal my Hurts.” So heißt es in “God is a D(isc-) J(ockey)” (1998)
der Gruppe “Faithless”. Joan Osborne fragt 1995 “What if God was one of us?”, die “Crash Test Dummies” erzählen von einem merkwürdig-fröhlichen Picnic mit Gott im Paradies (“God shuffled His feet”, 1993), “E Nomine”
“beten” das “Vater unser” (1999), “Madonna” (eigentlich Maria Louise Veronica Ciccone) inszeniert in ihrem Videoclip “Like a Prayer” (1989) ein Kapitel schwarze Befreiungstheologie, und selbst die EKD unterstützt die
wieder auf Suche nach Halt und Orientierung befindliche “Generation Golf” in Form von christlichen Popbands wie “Normal Generation”. Gott ist längst in den Charts: U2, Cliff Richard, Bruce Cockburn, die Neville
Brothers, Xavier Naidoo, Van Morrison u. v. a. haben einen christlichen Hintergrund, andere thematisieren religiöse und christliche Themen: Bob Marley “Exodus”, Bruce Springsteen “My Father´s House” (vgl. Lk 15: Der
verlorene Sohn), Marius Müller-Westernhagen “Jesus”, Genesis “Tell me why”, Die Toten Hosen “Opium fürs Volk”, Sting “O my God”, Peter Gabriel “Blood of Eden”, R. E. M “Losing my Religion” und so weiter und so fort. Ein
spannender Artikel, der in den biblischen und religiösen Motiven in der Popmusik eine Herausforderung und Chance für die christliche Verkündigung sieht, steht hier: http://www.theomag.de/27/gb3.htm
Taizé: Texte, Melodien und Gitarrengriffe
Taizé-Lieder sind nicht nur bei Taizé-Andachten der Renner. Sie erfreuen sich auch in ökumenischen Gottesdiensten und bei anderen Gelegenheiten
großer Beliebtheit. Da wird es den einen oder die andere freuen, wenn es eine Seite im Netz gibt, die zu den Texten (die Melodien kennt man fast alle, außerdem gibt es die Möglichkeit, sich die Songs anzuhören) die
entsprechenden Gitarrengriffe gibt. Eine Seite für Taizé-Fans und solche, die es werden wollen: http://www.bihler-online.de/taize/songs.htm
Unterrichtsbeispiel: Musik und Theologie
Heike Linder stellt ein Unterrichtsbeispiel zur Interdisziplinarität von Musik und Theologie vor. Ihr Entwurf ist für die Jahrgangsstufen 10 bis 13 entwickelt. “Sie
(die Evangelische Kirche im Rheinland) bezeugt die Treue Gottes, der an der Erwählung seines Volkes Israel festhält. Mit Israel hofft sie auf einen neuen Himmel und eine neue Erde”: http://www.rpi-loccum.de/download/lindner.pdf
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