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“Goldene Leinwand” für “Luther”
Der Film “Luther” hat laut United International Pictures (Filmverleih) nach einem halben Jahr Kino-Laufzeit mehr als drei Millionen Zuschauer
erreicht. Die filmische Biografie mit Joseph Fiennes in der Hauptrolle gehört damit zu den erfolgreichsten deutschen Produktionen der jüngeren Zeit. Nur “Good-bye Lenin” und “Das Wunder von Bern” erreichten mit 6,5 bzw.
3,6 Millionen mehr Zuschauer.
Der Film “Luther”, den der Verleih zusammen mit dem Produzenten NFP teleart am Reformationstag 2003 in Deutschland in die Kinos brachte, wurde für seinen Erfolg mit der “Goldenen
Leinwand” ausgezeichnet. Der Hauptverband Deutscher Filmtheater und das Branchenblatt “Filmecho” verleihen den Preis, wenn ein Film in 18 Monaten mehr als drei Millionen Kinobesucher zählt.
“Der Erfolg des
Luther-Films zeigt, dass es ein stärker werdendes Nachdenken über unsere christlichen Wurzeln gibt”, so der Rundfunkbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bernd Merz. Der Film schildere eine
Lebensgeschichte, die auch heute noch Gültigkeit habe, den “Kampf eines Einzelnen, der seine Freiheit im Glauben findet, gegen die Mächtigen der Welt”. Der Film sei nicht belehrend, sondern komme mit seinem Anspruch,
auch zu unterhalten, den Sehgewohnheiten der Menschen entgegen.
Vor und nach seinem Start hatte der Film des kanadischen Regisseurs Eric Till ein gewaltiges Medienecho ausgelöst. “Luther” beschreibt den Werdegang
des Reformators von 1505 an über den legendären Thesenanschlag in Wittenberg und die Auseinandersetzungen mit Papst Leo X. bis zum Augsburger Reichstag 1530. In einer tragenden Nebenrolle ist auch der zwischenzeitlich
verstorbene Weltstar Peter Ustinov zu sehen. |