Kirche in Gaarden
Türkranz

Freundliches Willkommen im Advent

Der Brauch, in der Adventszeit Kränze an den Türen aufzuhängen, ist bei uns noch nicht allzu alt, setzt sich aber als Geste vorweihnachtlicher Freude immer durch. Der adventliche Türkranz gilt als Geste des Grußes und des Willkommens. Wer vor der geschmückten Tür steht, weiß sich als Gast eingebunden in die vorweihnachtliche Stimmung im Haus. Und auch der Vorübergehende hat teil an der Freude.

Kränze stecken voll mythischer Bedeutung, die wir auch ohne Worte verstehen. Ohne Anfang und Ende sind sie Symbol der Unendlichkeit und es ewigen Kreislaufes der Natur.

Die meisten Türkränze, die in der Adventszeit aufgehängt werden, sind immergrün. Sie werden aus Tannenzweigen oder aus Eibengrün gewunden, aus Lebensbaum oder aus dem glänzenden Laub der Stechpalmen. Sehr hübsch sind auch Türkränze aus herbstlichen Eriken.

Bänder umwinden das dunkle Grün, dicke Schleifen dienen als Aufhängung. Manchmal sind rote Beeren hineingebunden, ebenso silbrige Distelköpfe, Zapfen, Kugeln oder Sterne.

Der dunkle Winter wird vergehen, diese hoffnungsvolle Botschaft verkünden die immergrünen Zweige. Eibe, Buchsbaum, Lebensbaum und Stechpalme spielten als Überwinder des Todes und der Dunkelheit auch eine Rolle im Volksglauben.

Schmückt man den Türkranz schließlich noch mit ein paar Mistelzweigen, knüpft man an alte keltische Traditionen an. Den Kelten galt die Mistel als eine der stärksten Kräfte gegen das im Dunkeln lauernde Böse.

 

Jesus Christus spricht: "Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig."
(Jahreslosung 2012; 2. Korinther 12, 9)