Kirche in Gaarden
Geschenke

Weihnachtsgeschenke

Die Weihnachtsgeschenke sind auch eine Erinnerung an die Gaben, die die Weisen aus dem Morgenland (die sog. heiligen drei Könige) dem Jesuskind darbrachten. Am Weihnachten es ist eine Sitte, die Kinder zu beschenken, was mit dem Christentum von den Perchten und Luzelfrauen auf die Heiligen überging, vor allem auf Martin und Nikolaus. Bis ins vorige Jahrhundert hinein ist vor allem den Kindern beschert worden, im Biedermeier hängte man die Geschenke in kleinen Päckchen ganz hoch in den Baum, so dass sie die Kinder nicht vorzeitig erreichen konnten.


Schenken

Es ist gar nicht so einfach zu schenken; denn wir haben eigentlich schon alles.

Oft gehen wir über den Weihnachtsmarkt oder durch die Fußgängerzone und haben am Ende kein Geschenk gefunden.

Es ist gar nicht so einfach , den Geschmack des anderen zu treffen, Antwort zu finden auf die Frage:
Was würde den anderen erfreuen?

Dieses Einfühlungsvermögen ist das eigentliche Geschenk, nicht der Geldwert.

Im Geschenk sucht man sichtbar zu machen, wie gut man den anderen kennt; wie sehr man sich in seine Wünsche, Träume und Empfindungen einfühlt.

Schenken kann auch demütigen, wenn man eine unangemessen teure Gabe bekommt und selber nur eine Kleinigkeit überreicht hat.

Geschenke können den anderen leicht verpflichten, sich zu revanchieren.

Vergessen wir beim Schenken nicht das Geschenk Gottes an die Menschen: Jesus Christus!


Geschenke, die nichts kosten

+ Öfter mal ein gutes Wort sagen.
+ Einen Fehler eingestehen.
+ Einem kranken Menschen Mut machen.
+ Einem einsamen Menschen zuhören.
+ Einem alten Menschen das Gefühl geben, dass er zu uns gehört.
+ Die Leistung eines anderen loben.
+ Verzeihen, vergeben, vergessen.
+ Seinen Unmut unterdrücken und ruhig bleiben.
+ Wieder einen Brief schreiben oder ein E-Mail schicken.
+ Die Kinder ernst nehmen.
+ Fröhlichkeit ausstrahlen.
+ Nicht gleich beleidigt sein.
+ Unangenehme Dinge nicht immer wieder aufwärmen.
+ Zufrieden sein.
+ Versprochenes halten.
+ Sich selbst nicht so wichtig nehmen.
+ Traurige trösten.
+ Für einen Rat dankbar sein.
+ Seinen Nächsten lieben wie sich selbst.

 

Jesus Christus spricht: "Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig."
(Jahreslosung 2012; 2. Korinther 12, 9)